Firmen und ihre Blogger

Den Podcast-Beitrag zum Thema Corporate Blogging auf «IT Conversations» habe ich mir mit grossem Interesse angehört.

In der Gesprächsrunde geht es um folgende Punkte:

  • Wie blog-begeisterte Mitarbeiter die Firmenchefs davon überzeugen, ein Firmenweblog zu starten.
  • Wie Firmen erfolgreiche Blogger einstellen, damit sie über ihre Produkte schreiben.
  • Wie es dazu kommen kann, dass Mitarbeiter wegen ihres Bloggens die Firma verlassen müssen.
  • Dass es auch Blogger gibt, die einmal etwas über die Firma schreiben, deshalb aber noch keine Corporate Blogger sind.
  • Welche Regeln Firmen für bloggende Mitarbeiter aufstellen könnten.
  • Wie Firmen mit dem offenen Meinungsaustausch in Weblogs umgehen sollen.
  • Ob zufriedene Kunden die besten Firmen-Blogger wären.

Unten auf der Seite zum Audio-Beitrag finden sich einige gute Links. Mehr zum Thema sammle ich bei del.icio.us unter den Tags corporate+blogs.

«Kirchenbote» testet Kirchen-Websites

Der Zürcher «Kirchenbote» hat die Websites von evangelisch-reformierten Kirchgemeinden unter die Lupe genommen und Die zehn besten Zürcher Kirchgemeinden-Websites erkoren.

Beurteilt wurde nach den Kriterien Information/Übersicht, Layout/Design und Kommunikation. Für die Bewertung war die deutsche Online-Redaktorin Katrin Jurzig verantwortlich. In Ihrer Gesamtbeurteilung streicht sie die Bedeutung des Contents heraus:

Häufig werde auch in ein gutes Layout investiert, doch die regelmässige Pflege der Seiten lasse zu wünschen übrig, bemängelt die Online-Redaktorin. Ein Internet-Auftritt zeichne sich durch Aktualität aus. Alte Termine sollten daher unbedingt entfernt werden. Auch müsse auf die Art der Texte geachtet werden: Knapp und präzis formuliert und in einer angenehmen Schriftgrösse mit genügend Abständen dargestellt.

Kein Thema im Test war, wie es scheint, die Barrierefreiheit.Der Artikel Die Kunst der Domestizierung wirft ein Licht auf das Umfeld, in welchem kirchliche Websites entstehen und gepflegt werden: Geringe finanzielle Mittel und knappes Personal. Meist sind es Teilzeitmitarbeitende oder Freiwillige, die die Inhalte pflegen. Deshalb empfehle der Internet-Verantwortliche der Kantonalkirche den Kirchgemeinden ein Content-Management-System, heisst es.

Was es aber trotz CMS immer noch braucht: Schreib-Training für Texte im Web.